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Wissenswertes >> Sandstrahlgeräte


Sandstrahlgeräte


Wofür benötigt man Sandstrahlgeräte?

Sandstrahlgeräte dienen der Oberflächenbehandlung eines Werkstücks, z.B. dessen Reinigung und Mattierung vor einer Weiterverarbeitung. Damit kann hartnäckiger Schmutz, aber auch Farbe, Zunder und Rost entfernt werden. Allerdings wird ein Sandstrahlgerät auch zum Aufrauen von Oberflächen vor deren Weiterverarbeitung verwendet, damit Lackierungen länger halten. Zur Anwendung des Sandstrahlgerätes benötigt man ein dazu passendes Strahlmittel, wie etwa Keramik, Aluminium, Edelstahl und Kunststoff, aber auch Naturprodukte wie Nussschalen können als Strahlgut dienen. Dabei sorgt feineres Granulat für eine stärkere Säuberungswirkung, während gröberes Granulat die Oberfläche aufraut und für eine spätere Lackierung vorbereitet.

Bei der Auswahl Ihres Sandstrahlgeräts bzw.I hrer Sandstrahlanlage kommt es vor allem auf die Beschaffenheit und Oberfläche des Werkstückes an, ebenso wie auf die Umgebung, in der Sie Ihr Sandstrahlgerät einsetzen. Zu unterscheiden ist dabei vor allem zwischen einer Strahlkabine, in die das Werkstück eingelegt wird und einem mobilen Sandstrahlgerät, das deutlich kleiner und transportabler ist und bei dem die Strahlen direkt auf das Werkstück aufgetragen werden. Strahlkabinen und Geräte gibt es in verschiedenen Größen, je nach Beschaffenheit und Größe des zu behandelnden Strahlgutes.


Sandstrahlgeräte – Perfekt für den Einsatz im Handwerk

Sandstrahlgeräte eignen sich durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und besonders für den Einsatz im Handwerk und auf Baustellen. Beispielsweise in der Fassadenreinigung, im Korrosionsschutz und bei der Restauration, aber auch auf Baustellen zur Entfernung von Rost und Farbe.
Um das Strahlgut oder Strahlmittel, das meist aus fein zerkleinerten Stoffen wie Kies, Kunststoff oder Schlacke besteht, mit dem Sandstrahlgerät schließlich auf das Werkstück aufzubringen, benötigt man zunächst einen Kompressor, der die Luftzufuhr reguliert. Der Druck der Luft wird durch einen Druckregler geregelt, dessen Größe von einem Manometer angezeigt wird. Nun kommt das Granulat ins Spiel, welches mithilfe eines Filters in den Kessel eingeführt wird. Die Zufuhr wird durch ein Ventil geregelt. Im Schlauch vermischt sich das fein dosierbare Granulat schließlich mit der Luft und wird mithilfe von Druck durch ein Ventil aus dem Schlauch hinaus befördert und erreicht dabei Geschwindigkeiten zwischen 20 und 300 Metern pro Sekunde.


Sandstrahlkabine oder Sandstrahlgerät?

Im Gegensatz zu einer Sandstrahlkabine bietet ein Sandstrahlgerät den Vorteil, dass es mobil einsetzbar und transportabel ist. Außerdem sind die Ausmaße des Werkstücks nicht durch die Größe der Kabine eingeschränkt, da das Werkstück nicht eingelegt wird, sondern der Strahl durch ein Ventil auf das zu bearbeitende Objekt aufgetragen wird. Allerdings muss hier ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt werden: Während bei der Strahlkabine keine Schutzbrille oder Schutzkleidung getragen werden muss, da die Kabine luftdicht verschlossen ist und das Werkstück mithilfe eingebauter Handschuhe bearbeitet wird, bergen Sandstrahlgeräte hohe Verletzungsgefahren. Diese entstehen vor allem durch umherfliegende kleine Teilchen des Strahlmittels, die beim Sandstrahlen entstehen und in die Luft gelangen. Sie sollten keinesfalls in die Atemwege, Augen oder auf die Haut des Arbeitenden gelangen, da sie hier zu Krankheiten und Verletzungen führen können. Deshalb sind Handschuhe, Schutzbrille, ein Strahlanzug und eine Atemschutzmaske für den Sandstrahler Pflicht.

Allerdings muss die Größe des Sandstrahlgerätes auf die Größe des Werkstücks angepasst werden. Kleinere Microstrahlgeräte mit extrem feinen Strahlen eignen sich besonders gut für kleine Objekte im Bereich Zahntechnik oder zur Präparation von Fossilien. Größere Sandstrahlgeräte sind auf Baustellen oder im Haushalt vor allem zur Reinigung von Oberflächen einsetzbar, beispielsweise zur Entfernung von Graffiti oder im Denkmalschutz.