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Strahlmittel höchster Qualität

Nur durch die richtige Wahl des Sandstrahlmittels in Strahlmittelart, Strahlmittelform und Strahlmittelgröße kann ein perfektes Arbeitsergebnis erzielt werden.
ARTEKA bietet für nahezu alle Anwendungsbereiche wie Reinigungsstrahlen, Mattieren, Raustrahlen, Entrosten, Läppstrahlen, Kugelstrahlen, Verfestigungsstrahlen (Shot-Peening) usw. das für Sie wirtschaftlichste Strahlmedium. Unsere Strahlmedien sind vor wie auch während des Strahlprozesses vollkommen unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt und können bedenkenlos für jegliche Strahlarbeiten verwendet werden.



Für jede Anwendung das richtige Strahlmittel

Einsatzbereiche von Strahlmitteln

  • Vorbereitung der Oberfläche vor dem Lackieren, Kleben oder anderen Beschichtungsvorgängen
  • Entfernen von Rost, Zunder, Sand oder Farbe von Fertigteilen
  • Aufrauen von Werkstoffoberflächen in Vorbereitung für das thermische Sprühbeschichten
  • Entfernung von Graten oder Kanten an bearbeiteten Komponenten
  • Mattieren  von Oberflächen als optisches Highlight
  • Beseitigung von Schimmel, Nässe oder anderen Mängeln an Bauwerken
  • uvm.


Wissenswertes über den Strahlvorgang

Art und Abmessung der zu strahlenden Oberflächen sind sehr verschieden. Sie können so groß wie ein 90000 Tonnen Tanker sein aber auch so klein wie Zahnprothesen. Gerne steht Ihnen das ARTEKA-Team unter der Tel.-Nr. 07191-900 81-0 für eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Die Auskunft über folgende 6 Punkte sind dabei sehr hilfreich.
  1. Art der zu reinigenden Oberfläche, einschließlich genauer Angaben über das Material des Untergrundes.
  2. Abmessung und Form der zu reinigenden Oberfläche, weshalb sie gereinigt werden muss und ob das Strahlen in einer Strahlkabine, einer Vakuum-Maschine oder im Freien erfolgen soll.
  3. Oberflächenzustand vor der Reinigung.
  4. Oberflächenzustand, welcher nach der Reinigung verlangt wird.
  5. Ob durch das Strahlen das Grundmaterial der Reinigungsfläche angegriffen werden darf oder ob nur die Oberfläche zu polieren ist.
  6. Nennung der nach dem Strahlvorgang aufzubringenden Anstrichmittel und welche Oberflächenrauhigkeit zur Erreichung der richtigen Haftung für diese erzielt werden muss.

Strahlmittel vom Experten


Strahlgut – früher Quarzsand, heute Nussschalen

Obwohl beim Thema Strahlgut allgemein von “Sandstrahlen” und bei Strahlanlagen von “Sandstrahlanlagen” gesprochen wird, werden heute neben Sand- noch viele andere Strahlgüter bzw. Strahlmittel verwendet. Bis in die 30er Jahre wurde jedoch hauptsächlich Quarzsand als Strahlgut verwendet, was heute jedoch in vielen Ländern verboten ist, da es bei Menschen die sog. Silikose, eine tödliche Krankheit der Lungen, verursachen kann. Diese entsteht, wenn man über längere Zeit den Staub des Quarzsandes einatmet, der sich dann in den Lungenbläschen absetzt. Von dort gelangen die scharfkantigen, kleinen Teilchen direkt in die Lunge, wo sich das toxische Quarz absetzt, was zur Vernarbung der Lunge, extremer Atemnot und schließlich Tuberkulose führte. Die Krankheit endete fast immer tödlich. Um dies zu verhindern, wird heute nur noch silikosegefahrfreies Strahlgut von synthetischem, metallischem oder natürlichem Ursprung verwendet wie etwa Glasperlen, Schlacke, Kunststoffe oder Nussschalen.

Das richtige Strahlgut auszuwählen, ergibt sich aus dem Anwendungsbereich und der Beschaffenheit, Größe und Oberfläche des zu bearbeitenden Gutes. Art, Form und Größe des Strahlmittels bestimmen dabei das Arbeitsergebnis.
Einsatzbereiche sind dabei u.a. die Vorbereitung von Oberflächen vor Beschichtungsvorgängen, die Entfernung von Schmutz und Farbe auf Fertigteilen, das Aufrauen von Werkstoffoberflächen vor Beschichtungen, sowie das Entgraten, Entkanten, Mattieren von Oberflächen und die Beseitigung von u.a. Schimmel und Nässe an Bauwerken.


Arten von Strahlgut

Im allgemeinen wird Strahlgut nach vier Gesichtspunkten eingeteilt: Die Härte bestimmt über die aufrauende Eigenschaft des Strahlguts. Je härter, desto intensiver ist die aufrauende Wirkung. Zudem ist auch die Feinheit, also die Korngröße des Strahlguts, ein entscheidender Faktor: Feineres Granulat eignet sich zur Tiefenreinigung von Gegenständen und entfernt dabei Verschmutzungen durch Farbe, Rost oder Zunder. Grobes Granulat raut die Oberfläche dagegen auf und sorgt dafür, dass eine darauffolgende Lackierung länger halt. Eine gleichmäßige Korngröße ist jedoch unerlässlich, damit mithilfe der Strahlanlagen ein gleichmäßiges Ergebnis erzielt werden kann.

Die Form des Granulats beeinflusst ebenfalls dessen Wirkung: Während eine runde und kompakte Körnung eine einheitliche Reinigung erzielt, schaben scharfkantige und splittrige Teilchen an der Oberfläche und rauen diese stark auf, damit das Werkstück danach beschichtet werden kann. Strahlgut mit kantiger und kompakter Körnung führt sowohl zu Reinigung als auch zu einer leichten Aufrauung der Oberfläche.

Wichtig für die Einteilung von Strahlgut ist auch dessen Herkunft: Es gibt einige natürliche Strahlmittel wie Seesand oder Zirkonsand, die heute aber kaum noch verwendet werden. Daneben gibt es auch andere Strahlgüter natürlichen Ursprungs, wie beispielsweise Walnussschalen, gemahlene Obstkerne oder gemahlene Spreu.
Weitaus häufiger wird jedoch Strahlgut synthetischen Ursprungs verwendet, wie z.B. Nebenprodukte von Erzraffinerien wie Schlacke oder industriell hergestelltes Siliciumcarbid oder Glas.


Lebensdauer von Strahlgut

Strahlgut muss keinesfalls nach jeder Benutzung entsorgt werden. Je nach Standzeit kann es wiederverwendet werden, bis es die sogenannte Trennkorn-Größe erreicht hat, also somit für den Gebrauch zu klein geworden ist und entsorgt werden muss. Je nach Art des Strahlguts ist diese Trennkorn-Größe schneller erreicht und führt dadurch zu einem höheren Verbrauch. Spezielle Prüfmaschinen überprüfen ständig, ob die Trennkorn-Größe schon erreicht ist und ob das Granulat entsorgt werden muss. Einige Strahlgutsorten sind auch recyclingfähig, während andere speziell entsorgt werden müssen.

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